Hamburg Gebäudereinigung

Die Reinigung von Gebäuden ist ein staatlicher Lehrberuf in in der BRD. Nicht durcheinander zu bringen ist die Tätigkeit mit dem einer Reinemachfrau. Ein Gebäudereiniger muss eine dreijährige Lehre durchlaufen. Am Ende ist eine theoretisch und eine praktische Prüfung abzulegen. Hinterher darf die ausgelernte Person sich selbstständig machen oder sich in einem Unternehmen anstellen lassen. Der Beruf reicht bis bis zum siebzehnten Jahrhundert zurück. Damals zogen Personen in die Ortschaft mit Auskehrern und Schwämmen um die Oberflächen von Gebäuden zu putzen. Während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verbesserte sich der Beruf des Gebäudereinigers fort. Es wurde erstmalig die Glasreinigung mit Chemikalien durchgeführt. Man gründete Organisationen. Durch die Entwicklung der Industriebranche wurden viele Geschäfte, Gebäude, Institutionen, Bahnhöfe und diverse andere Bauten erbaut. Diese Bauten hatten alle riesige Fensterscheiben, die geputzt werden musste und so nahm die Reinigungsbranche stetig zu. Heute ist es ein anerkannter Beruf. Ein Gebäudecleaner kann in verschiedenen Arbeitsbereichen beschäftigt werden. Dazu zählt u.a. Fensterreinigung, Grundreinigung, Bodenreinigung, Baureinigigung, Krankenhausreinigung, Graffitientfernung, Verkehrsmittelreinigung d. h. Säuberung von Zügen, Bussen, Flugzeugen oder Schiffen, Säuberung von Industrieanlagen und Autowascheinrichtigungen, Schädlingsbekämpfung und vieles mehr. Besonders bei der Reinigung von Fassaden setzt sich der Gebäudereiniger erheblichen Gefahren aus. Er arbeitet auf einer Gerätschaft in nicht unerheblicher Höhe. Entweder arbeiten die Säuberer auf einem Fahrstuhl oder sie sind lediglich an einem Seilzug gesichert. Die verschiedenen Einsatzgebiete verlangen umfassende Erfahrungen auf sämtlichen Fachgebieten. Unter anderem muss der Arbeitnehmer sich mit Chemikalien, Materialreinigung, Materialbeschaffenheit, Umweltschutz, Schädlingsbekämpfung, Desinfektionsmitteln und dem Umgang mit Konstruktionen, Hebebühnen und anderen Anlagen auskennen. Um diese Kenntnisse zu erlangen, wurde die Ausbildung eingeführt. Der Lehrling bekommt sämtliche Tätigkeitsfelder seines Jobs erklärt und eignet sich das nötige Spezialwissen an. Gleichermaßen wird er in Mathe, Politik, Wirtschaft und vor allem Chemie unterrichtet. Sofern man hinterher noch die Meisterprüfung absolviert, stehen einem zahlreiche Chancen offen. Der Gebäudereiniger kann sich selbstständig machen und eine Firma aufbauen, da er jetzt das erforderliche Wissen hat, um ein Geschäft gewerblich führen zu können. Heutzutage werden immer mehr Gebäude errichtet. Gerade riesige Fensterfronten sind sehr angesehen, um ausreichend Sonnenlicht herrein zu lassen. Aus diesem Grund gibt es für Gebäudereiniger fortlaufend was zu tun. Die Unternehmer verfügen meistens nicht über das erforderliche Fachwissen der korrekten Reinigung und geben diese Angelegenheit darum an Reinigungsunternehmen ab. Vereinzelt übernehmen Reinigungsunternehmen auch die gesamte restliche Wartung des Betriebes. Hierzu zählen eventuelle Hausmeistertätigkeiten, Winterdienste, Gartenpflege und Reparaturen. Ein Gebäudereiniger leistet oft Schichtdienst. Zahlreiche Gebäude können nur zu bestimmten Tageszeiten gereinigt werden. Z.B. Supermärkte können bloß außerhalb der Öffnungszeiten gereinigt werden. Der Job bietet einen überaus abwechselungsreifen Alltag. Schreibtischarbeiten gibt es praktisch nicht. Man ist jede Menge auf Montage, besteigt viele Gebäude und lernt viele Personen kennen. Falls man anfällig für Allergien ist, sollte man den Beruf angesichts der zahlreichen Putzmittel und den chemischen Stoffen nicht wählen. Reinigungsbetriebe suchen ständig Nachwuchspersonal und schreiben viele Ausbildungstellen aus.