Hamburger Boxspringbett

Boxspringbetten sind eine besondere Art von Bett. Ebenso unter Amerikanisches Bett oder Continentalbett bekannt. Eigentlich stammt dieses Bettensystem aus den USA. Besonders ist das Unterteil des Bettes. Das Untergestell, auch Boxspring oder „Kiste mit Federn“ genannt, beschreibt durch seinen Namen bereits den Aufbau des Unterteils, welches aus Holz ist und die Federung umschließt. Die Matratzen sind in der Regel mit speziellen Bonellfedern (beispielsweise: aus Federkernen oder Taschenfederkern) gefüllt. Es werden zum Teil auch unterschiedliche Federn in einem Boxspringbett benutzt. Auf dem Unterteil liegt eine Matratze. Je nach Bedarf und Vorliebe kann sich sogar noch eine zusätzliche Schicht auf der Matratze befinden, zum Beispiel eine Auflage für die Matratze – ein sog. Topper. Im Gegensatz zu einem normalen Bett liegt die Matratze bei einem Boxspringbett nicht auf dem Lattenrost. Meistens sind die Matratzen sehr dick. Dadurch wirkt ein Continentalbett sehr wuchtig und mächtig. Im Gegensatz zu klassischen Schlafbetten ist die Liegefläche deutlich höher. In den USA sind die Liegeflächen oft bis zu dreizig cm hoch. Hier durch wird das Besteigen des Bettes erleichtert. Dies ist gerade bei älteren Personen ein Gewinn. Das Bett steht zudem auf Bettfüßen. Das gesamte Untergestell des Bettes ist mit Stoff überzogen. Auch eine mögliche Rückwand des Bettes ist oftmals im selben Stoff bezogen. Durch die Rückwand aus Stoff wird das Gesamtgefüge einheiticher. Das Boxspringbett wirkt somit noch imposanter und gewaltiger. Die Höhe der Matratze kann jeder Käufer beliebig wählen. Man muss nur daran denken eine bestimmte Größe der Matratze zu kaufen. Normale Matratzen eignen sich nicht für das Unterteil eines Amerikanischen Bettes. Der Topper ist eine weitere Matratze in einem Bezug und schützt die eigentliche Matratze. Die Auflage ist wenige cm dick und erhöht durch die zusätzliche Schicht den Schlafkomfort. Der Topper ist waschbar. Die Topperauflauge besteht zum Beispiel aus: viskoelastischem Material, Rosshaar, Schafschurwolle, Latex oder einem anderen Material. Besonders angesehen sind Amerikanische Betten in Amerika, Kanada und Skandinavien. In der Bundesrepublik Deutschland hat sich die Vorliebe in den letzten Jahren aufgebaut. Aus diesem Grund erwerben immer mehr Deutsche ein solches Continentalbett. Einige Hotelketten hatten Amerikanische Betten auch schon vor dem Trend in in der BRD. Dies ist den Deutschen aber oft nicht aufgefallen. Mittlerweile findet man in fast allen normalen Bettengeschäften Amerikanische Betten. Es gibt die Betten in diversen Varianten. Das fängt an bei der Farbwahl und reicht bis zur Höhe und Dicke. Des Weiteren findet man Continentalbetten, die zusätzlich einen Bettkasten unter dem Bett haben. Andere Betten wiederrum nicht. Durch das imposante, mächtige Aussehen lassen die Betten Komfort erkennen. Unerlässlich ist es, auf eine bequeme Liegefläche zu achten. Je nach Wunsch ist eine softe oder feste Matratze erforderlich. Sollte die Matratze zu sanft sein, könnte die Schlafeigenschaft reduziert werden. Beachtenswert ist es unterschiedliche Liegeflächen auszuprobieren. Das Probeliegen erleichtert die Entscheidung. Man muss darauf achten, dass die Liegefläche austauschbar ist und gerade nicht mit dem Untergestell des Boxspringbettes fest verbunden ist. Ansonsten müsste das gesamte Boxspringbett gewechselt werden, falls die Matratze unbrauchbar ist. Entsprechend der Herstellerauskunft bildet das Unterteil des Boyspringbettes eine sehr stabile Grundlage. Die Amerikanischen Betten sind speziell für alte Menschen und Menschen mit Rückenschmerzen sehr wohltuend wegen der Höhe. Ein weiterer Pluspunkt bei der Höhe ist, dass man zum Beispiel besser Fernsehschauen kann. Der Fernseher steht in der Regel auf Augenhöhe mit der Liegefläche. Ein paar Produzenten haben eine elektrische Funktion zum Verstellen der Liegefläche. Damit lässt sich die Liege-, Schlaf- und Sitzposition individuell anpassen.