Torten Hamburg

Werden Kuchen heute per süßer Konditorware gekoppelt, bezeichnen diese Benennung ursprünglich eine herzhafte Teigware. Um 1700 wurde eine Konditorware als Backware signifiziert, welche in einer Pfanne bereitet und danach im Ofen gebacken wurde. Bis 1894 konnte in dem Appetit-Lexikon von Wien nachgelesen werden, dass eine Marine Torte, eine zur damaligen Zeit weit verbreitete Mahlzeit, das Aussehen eines Segelschiffes aufwies & anhand von Klößchen mit Pilzen, Austern, Krebsen und Hechtragout gefüllt ist.

Deshalb entsagt eine Person, welche auf Schonkost ist, absichtlich auf Backware. In diesen steckt reichlich Schmand und Buttercreme.Durch die Bestandteile gelten Kuchen wie Konditorbackwaren für besondere Anlässe.

Verschiedene Orte kreieren verschiedene Backwerke. Eine bekannte Torte aus dem österreichischen Wien ist bspw. die Sacher Torte. Sie wurde bereits im Wiener Kochbuch von Gartler Hickmann Mitte des 18. Jahrhunderts genannt. Diese ist eine Schokoladentorte mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur. Das, was in Wien die Sachertorte ist, nennt sich in Bayern die Prinzenregenten- Torte. Sie besteht aus acht sehr dünnen Biskuitböden und Schokobuttercreme wie auch – Schokoguss. Zu den populärsten deutschen Torten gehört übrigens die Schwarzwälder Kirschtorte, welche sich seit dem 20. Jahren im ganzen Land verteilt hat. Torten Hamburg

Torten, welche mit Hingabe zubereitet werden und äußerst köstlich schmecken, findet man sind selten, hierfür muss man lange suchen. Zahlreiche Bäckereien backen heute bekanntlich nicht länger eigenhändig, sondern sind Unternehmensketten, werden von billigen Bäckerfabriken beliefert und lassen die tiefgefrorenen Torten einfach auftauen. Aber nicht die Hamburger Traditionskonditorei Boyens.

Normalerweise werden Kuchen rund (üblicherweise mit dem Diameter zwischen 20 und 30 Zentimetern) hergestellt. Für bestimmte Tortenproduktionen wie auch in der gewerblichen Anfertigung werden zusätzlich rechteckige Muster benutzt – diese verschiedenen Stücke werden folglich zumeist als Sahneschnitten oder so betitelt. Die im italienischen Raum beliebten Halbkugelformen sind heutzutage zusätzlich im deutschen Raum und in Ösiland aufzufinden. Zeitgleich haben sich in den letzten Jahren zudem allerlei kreative Formen etabliert (Sternenform etc.), welche aber größtenteils in der häuslichen Herstellung entdeckt werden.

Gleichlaufend entstand allerdings zusätzlich der süße Kuchen, wie dieser heutzutage üblich ist. Zu den ältesten Torten zählen die Mandeltorte sowie die Linzer-Torte. Die historischten Backrezepten für Cremetorten langen sogar zurück bis Sechzehnhunderteinundfünfzig. Trotzdem entstanden die Creme- und Sahnetorten, die heute zubereitet werden, erst in dem 19. – Zwangzigsten Jahrhundert. Das hängt auch mit der technischen Revolution zusammen, weil bevor es Elektrizität & vor allem elektronische Rührutensilien gab, wurde die Sahne mit dem Schneebesen steifgeschlagen werden. Dies war nicht nur aufwändig, sondern zusätzlich sehr langwierig. So verwenden Konditoreien aus Deutschland bloß seit dem Ende des 19. Säkulums Buttercreme.

Während Brot und Semmel von Bäckern hergstellt werden, haben Bäcker von Feinbackwaren wie bspw. Torten eine jeweilige Berufsbezeichnung, den Konditor. Dieser stellt im Grunde nicht ausschließlich Feinbackwaren her, sondern auch diverse Nachspeisen, wie zum Beispiel die köstlichen französischen Petit Fours.
Eine Herstellung von Backwaren ist im Regelfall recht mühselig & jene Anfertigung beansprucht mehr Kenntnisse als das Backen eines einfachen Kuchens . Deswegen gibt es Torten häufig bei einmaligen Ereignissen – ein prägendes Exempel stellt die Hochzeitstorte dar.